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Am 12. Juni nahm der für den Sebnitzer Radfahrerverein 1897 e.V. startende Alexander Liebich an einem Crosstriathlon in Uttendorf (Österreich) teil. Die Schwierigkeit bei diesem Rennen waren nicht die Streckenentfernungen der einzelnen Disziplienen (600m Schwimmen / 18Km MTB / 5,5Km Laufen) sondern, daß über diese relativ kurzen Strecken ein Höhenunterschied von rund 1500 Meter zu bewältigen war. Nach dem Schwimmen mussten die Athleten 680 Höhenmeter mit dem Mountainbike auf der Panoramastrasse entlang des malerischen Stubachtales bis zur Talstation Enzingerboden erklimmen. Beim darauf folgenden, 5,5Km langen Berglauf mit einem Höhenunterschied von 830 Meter begannen die Waden zu zwicken und alle Sportler mobilisierten ihre letzten Reserven.
Schlussendlich erreichten 45 Einzelstarter und 33 Staffeln gesund und glücklich das Ziel, die Rudolfshütte auf 2315 Meter Seehöhe in der Weißsee Gletscherwelt.
Bei schönstem Sonnenwetter stieg Alex als 31. Einzelkämpfer aus dem Uttendorfer Badesee.
Auf der Radstrecke konnte er sich dann Platz um Platz nach vorne kämpfen und ging als 23. auf den Berglauf. Nachdem die ersten, extrem steilen Forstwegrampen nur mit großen Schritten bewältigt werden konnten, ging es dann weiter im leichten Laufschritt über Wanderwege im alpinen Gelände und über etliche Gebirgsbäche + Schneefelder in Richtung Rudolfshütte. Auch hier fand Alex recht schnell die richtige und notwendige Taktik sowie Einstellung zum Wettkampf, denn er konnte nachfolgend weitere Sportler hinter sich lassen. Nach 2.08Std. erreichte er erschöpft, aber zufrieden das Ziel und belegte am Ende den 17.Platz / AK 5.
Als der Puls der Teilnehmer wieder Normalzustand hatte, genossen sie noch etwas ihr Gipfelglück vor der mächtigen Bergwelt des Nationalparks Hohe Tauern, denn kurze Zeit später ging es schon wieder zurück ins Tal…aber diesesmal mit der Gondelbahn!!
Am Tag darauf (13.06.) wartete schon die nächste Herausforderung, mit der Teilnahme an der 23. Dolomiten- radrundfahrt. Hier standen 2 Strecken zur Auswahl, welche beide von den zu fahrenden Kilometern her ähnlich angesiedelt waren mit 112Km und 123Km. Der entscheidende Unterschied bestand aber in den zu erklimmenden Höhenmetern. Waren auf der 112Km – ‚Classicrunde’ rund 1600Hm zu bewältigen, so mussten die Starter auf der 123Km – ‚Extremrunde’rund 2400Hm fahren. Aufgrund der Vorbelastung vom Vortag entschied sich Alex beim Start in Lienz die kleine Runde fahren zu wollen.
Bei idealen Radwetter starteten rund 1500 Teilnehmer gemeinsam über beide Distanzen und es ging immer wieder hoch und runter durch die Lienzer Dolomiten. Kurz vor der Trennung der beiden Strecken nach 90Km fühlte er sich noch richtig gut, und bog somit dann doch auf die Extremrunde ab. Die jetzt noch folgenden 800Hm über 15Km auf der Pustertaler Höhenstrasse waren mit teilweise 17% Steigung wirklich extrem und forderten nun auch die letzten Kraftreserven aus ihm heraus. Im Ziel dann angekommen, und etwas von den Strapazen erholt, konnte Alex sich über den 47.Platz ( AK 10.) freuen.
Auf der Classicrunde belegte der Sebnitzer Sven Schöttler einen guten 599.Platz. Beide waren sich kurz nach dem Zieleinlauf einig, dass dies trotz der gerade erst erlebten Anstrengung nicht Ihre letzte Teilnahme an der Dolomitenradrundfahrt war, denn es war alles perfekt organisiert auf wunderschönen Strecken und es herrschte eine tolle Atmosphäre während des Rennens und im Start/-Zielbereich.
W. Egert
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